Über uns

In einem ca. 1000 ha großen Gebiet beidseits der Elbe-Müritz-Wasserstrasse haben sich Ende des 19. Jahrhunderts 10 Landwirte aus Fresenbrügge angesiedelt und in einem weitläufigen Verbund Hofstellen errichtet. Sie nannten das Gebiet Neu Fresenbrügge. Jeder Hof war umgeben von seinen zu bearbeitenden Feldern und sie waren durch Windschutz-Gehölze voneinander getrennt, ohne Anfahrtswege optimal zu bewirtschaften. Das Gebiet war etwa zu 50% durch Kiefern- und Eichen-Wälder aufgelockert. Diese Wälder und die Windschutz-Anlagen waren sehr wichtig, da sie verhinderten, dass der leichte humose Sandboden verweht wurde.

Im Wesentlichen ist das Land so zur Zeit russischer Besetzung erhalten geblieben. In den Wäldern wurden Panzer-Stellungen errichtet, die Felder wurden enteignet und von landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften bewirtschaftet. Nach der Wiedervereinigung wurden die Ländereien an die Eigentümer zurückgegeben. Sie sind auch heute in Privatbesitz. Die Äcker und Wiesen werden heute von der Steesower Agrarland GmbH bewirtschaftet, die sie von den Eigentümern gepachtet hat. Eine solche Hofstelle konnten wir 1999 erwerben. 


Wir entschlossen uns dazu, da wir - das abgeschiedene Wohnen in Forsthäusern gewohnt - in Nordrhein-Westfalen mehr und mehr durch Bebauung eingeengt wurden. Wir sind seit 1968 Mitglieder des DFK, bzw. des Lichtkreises Köln, heute als Fördermitglieder und können das freie Leben als Naturisten hier in vollen Zügen genießen. 

Wenn es die Witterung erlaubt, leben wir hier nackt. 

Nur zum Einkaufen und zum Singen im Kirchenchor ziehen wir uns an. Dieses freie Leben inmitten herrlicher Natur möchten wir gerne mit Freunden teilen. Deshalb haben wir uns Anfang 2008 entschlossen, unserem Hof den Namen "Naturisten-Gehöft" zu geben und die „Vermietung von Park-, Rast- und Stellplätzen für Wohnwagen und Wohnmobile von Naturisten, die Mitglieder in Verbänden und Vereinen sind, der INF/FNI (Internationale Naturisten-Föderation) angeschlossen sind" (so der Wortlaut der Gewerbe-Genehmigung) zu ermöglichen.

Auf den zum Gehöft gehörenden Wiesenflächen können die Wohnwagen, Wohnmobile und Zelte auf etwa 0,6 ha stehen. Die Toilettenentsorgung kann am Hafen in Grabow (Wohnmobil-Stellplatz) geschehen; ebenfalls ist dort ein Duschhaus. Grabow ist ca. 5 km entfernt. Das ganze Gebiet ist im Privatbesitz. Nur noch 4 Gehöfte sind vorhanden und bewohnt. Naturismus ist praktisch auf ganzer Fläche möglich. 

Auf einigen öffentlichen Wegen kann man Spaziergängern begegnen - Na und?

Die Menschen hier sind aufgeschlossener gegenüber der Freikörperkultur, als die „Wessis“. Sie haben sich diese Freizügigkeit zu „DDR-Zeiten“ erkämpft und halten daran fest, auch wenn dieses einige Besucher aus den prüderen Ländern „im Westen“ missbilligen. Wir würden uns freuen, wenn Ihr Naturisten als Gäste bei uns eben solche Lebensfreude empfindet wie wir sie hier in unserer schönen Heimat haben.


Friedhelm & Margret Röttgerding

Aufenthalt & Freizeit

Das Naturisten-Gehöft versorgt seine Gäste natürlich kostenlos mit Trinkwasser aus eigenem Brunnen. Das Gebiet um Neu Fresenbrügge ist hervorragend geeignet zum Wandern, Radfahren, Reiten und Baden.


In der Elde und der Elde-Müritz-Wasserstraße, die parallel zueinander verlaufen und etwa 400 m vom Naturistengehöft entfernt sind, kann man baden, Boot fahren und angeln. Auf den weitläufigen Wiesen kann man Ball spielen, jedoch nur dann, wenn kein Vieh dort weidet. Da hier nur wenige Menschen leben, kann man Wildtieren begegnen. Obwohl die Jagd natürlich ausgeübt wird, hält sich der Jagdpächter an die Natur- und Wildschutz-Gesetze.

Kosten:

Für den Aufenthalt auf dem Naturistengehöft zahlt der Gast pro Tag eine Standgebühr von 5 Euro.  

Der Strom kostet pauschal pro Tag 0,50 Euro. 

Kontakt

Anfahrt

Zufahrt zum Naturistengehöft: Von Neu Karstädt aus den Schildern folgen.